Alarmierungslösung

COMaim C2


"Befreit mich davon vor dem PC zu sitzen und auf Alarme zu warten!”

 

Die Lösung

Mit COMaim C2 (COMBACK Automated Information System Management) erreichen Sie bei der Alarmierung und Meldung von Störungen Ihres IT-Betriebs eine Sicherheit wie Sie sie zum Beispiel von einer Einbruchmeldeanlage oder einer Brandmeldeanlage kennen.

COMaim C2 ist ein hoch flexibles ereignisgesteuertes Alarmierungssystem mit Überwachungs-funktionen. Es schließt die Lücke zwischen den vorhandenen Monitoring Systemen und ihren Standardalarmfunktionen wie E-Mail oder SMS.

Das System ist beliebig skalierbar. Die Grundinstallation, eine Instanz, besteht aus zwei sich gegenseitig überwachenden virtuellen Nodes. Diese Instanz kann jederzeit um weitere, einzelne Nodes erweitert werden.

Als überwachte Einheiten kommen üblicherweise primäre Netzwerk-Monitoringsysteme wie Check-MK, Icinga oder Nagios in Frage. Auch Systeme wie Brandmeldezentralen, Brandfrühesterkennung oder Einbruchmeldeanlagen können integriert werden. Diese können durch zusätzliche Hardware-Module über serielle Schnittstellen, potentialfreie Kontakte wie beispielsweise Sammelstörung und über digitale oder analoge Signale angebunden werden. Eine Anbindung über Netzwerk, wie tcp, Mail oder Logschnittstelle ist ebenfalls möglich.

Das COMaim C2 System kann dabei die eigentliche Überwachung der Systeme den bereits vorhandenen Überwachungssystemen überlassen und „nur“ die Alarmierung, per Telefon und Email mit Text-to-Speech-Sprachausgabe und diversen, auch zeitprofilbasierten, Eskalations-möglichkeiten, übernehmen.

Das System ist in der Lage vollständige Überwachungsaufgaben bis hin zu aktiven Schaltmaßnahmen umzusetzen. Dies kann über umfangreiche Regelwerke bis ins Detail konfiguriert werden. Beispiele:

  • Die Überwachung eines Türkontakts: Alarmierung erst wenn die Tür 2 Minuten offen steht
  • Überwachung der Brandfrühesterkennung: bei Branderkennung Abschaltung der Stromversorgung über SPS-Steuerung und Relais

Eigenschaften

  • Gegenseitige Überwachung der Nodes innerhalb einer Instanz
  • Regelmäßige Überwachung über einen Telefontest
  • Gemeinsame Anwenderbasis je Instanz (AD/Ldap, SSO über Kerberos)
  • Einfach erweiterbar durch modularen Aufbau
  • Flexibel bei der Anbindung der zu überwachenden Geräte und Systeme
  • Überwachung von seriellen Schnittstellen
  • Überwachung von digitalen Signalen
  • Schwellwertüberwachung bei analogen Signalen
  • Anpassung an Signalquellen durch integrierte Steuerung
  • Schaltung von Relais automatisch oder durch Bediener
  • Hoch flexibles Regelwerk zur Meldungsbewertung
  • Getrennter Regelsatz für jedes überwachte Gerät möglich
  • Trennung von Ereignismeldungen (Alarmen) und Statusmeldungen
  • Vielseitige und umfangreiche interne Logs
  • Freie Definition der zu rufenden Personen
  • Quittierung ist bei Telefonruf möglich
  • Status der Rufe über das Webinterface darstellbar
  • Dokumentation der Rufe getrennt nach rufender Alarmzeile in Logs
  • Integriertes Hilfesystem
  • Integrierte Dokumentation der Alarme mit Handlungsanweisungen

As a Service


Unsere COMaim C2 Lösung ist auch als Cloud-Service in unseren BSI-zertifizierten Rechenzentren möglich. Nutzen Sie weiterhin Ihre vorhandenen Monitoring-Lösungen und lassen Sie sich von unserem COMaim C2 Service alarmieren.

Anforderungen an ein Alarmierungssystem


In diesem Dokument haben wir Rahmenanforderungen an ein Alarmierungssystem definiert. Dieser kleine Anfoderungskatalog erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll als Basis für die Auswahl eines Alarmierungssystems dienen.

Anforderungen an ein Alarmierungssystem

...zur Sicherstellung eines zeitnahen Personaleinsatzes

Für die Aufrechterhaltung einer hohen Verfügbarkeit der IT-Ressourcen ist ein schnelles Eingreifen durch fachkundiges Personal, besonders in betriebskritischen Situationen, unumgänglich. Neben einer umfassenden Überwachung des Betriebszustandes und einer hoffentlich daraus resultierenden Erkennung von Unregelmäßigkeiten bzw. Störungen oder gar schwerwiegenden Ereignissen, ist die zuverlässige Alarmierung der verantwortlichen Mitarbeiter die erste Maßnahme zur Minimierung möglicher kritischer Betriebszustände.

Folgende Anforderungen werden an ein solches System gestellt:

Abhandlung möglicher Alarmereignisse

  • Das System muss geeignete Schnittstellen (tcp, pipe, logreceiver, snmp, mail, etc.) zur Aufnahme von Status und Ereignis aller gängigen Monitoring-Systeme vorweisen.
  • Die Alarmierung muss durch autorisierte Personen auch manuell angestoßen werden können (z.B. Alarmruf, Einberufung Krisenstab, Ausruf K-Fall, etc).
  • Das System muss Meldungen über serielle Schnittstellen, digitale und analoge Signale bzw. potentialfreie Kontakte von techn. Gerätschaften der IT-Infrastruktur empfangen und auswerten können.

Alarmrufwege

  • Übermittlung von essentiellen Informationen (Was, wo, wer, etc.) per automatisierter Sprachnachricht an Mobil- und Festnetztelefone (Telefone müssen klingeln!)
  • Paralleler Alarmruf über Email, Messenger-Dienste, usw.

Sicherstellung des erfolgreichen Alarmrufs

  • Quittierung des Alarmrufes durch die alarmierte Person durch Bestätigung mittels Code-Eingabe (Abbruch der Eskalation)
  • Automatisches Text to Speech (Alarmtext des überwachenden Systems als Sprache ausgeben)
  • Zeitlich wiederholter Alarmruf bei fehlgeschlagenem Alarmruf oder/und
  • Automatische Eskalation des Alarmrufs auf andere Personen
  • Abfrage des Alarmzustandes mittels Einwahl vom PC bzw. mobilen Endgerätes
  • Revisionsfähige Alarmrufaufzeichnung
  • Zeitplanungsmöglichkeit für unterschiedliche Alarmrufwege, bzw. für zeitliche Einschränkung von Rufgruppen
  • Eigenüberwachung gegen Ausfall und Störungen des Alarmierungssystems selbst

Planung und Konzeption

  • Hinterlegung von verschiedenen Alarmrufgruppen (Personal)
  • Hinterlegung von Alarmierungsplänen
  • Hinterlegung von Eskalationsstufen
  • Hinterlegung von Bereitschaftsplänen (Personen, Zeiten, etc.)
  • Hinterlegung von geplanter Abwesenheit (Urlaub, Dienstreise, etc.)
  • Hinterlegung kurzfristiger Abwesenheit
  • Hinterlegung von geplanten Alarmierungspausen für definierte Alarmierungseinheiten (Wartung, einmalig oder regelmäßig)

Anfrage


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